Die MentalBrain-Methode wurde seit 1989 von dem Naturwissenschaftler und Mentalcoach Leis entwickelt und über viele Jahre in Intensivkursen eingesetzt, verfeinert und geprüft.
Ihr Grundgedanke ist einfach: Sprache wird tiefer aufgenommen, wenn mehrere Kanäle gleichzeitig arbeiten. Hören, Sehen, Rhythmus, Bild, Farbe, Stimme und Bedeutung greifen ineinander.
Das Gehirn speichert nicht wie ein Vokabelheft.
Es erinnert über Bilder, Klänge, Situationen, Emotionen, Bewegungen und Zusammenhänge. Wer eine Sprache nur analytisch lernt, weiß oft viel. Wer sie mehrkanalig aufnimmt und direkt aktiviert, kommt leichter ins Sprechen.
Dafür steht das Vokabelkino.
Im Vokabelkino werden neue Vokabeln, Redewendungen und Satzmuster in einer besonderen Aufnahmephase vermittelt. Der Körper kommt zur Ruhe. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf Sprache, Bild, Musik, Farbe und Bedeutung. Wörter werden nicht isoliert gesammelt, sondern in ein inneres Bild gebracht.
Das Ziel ist Verfügbarkeit.
Ein Wort soll nicht nur bekannt sein. Es soll im Gespräch erreichbar sein. Ein Satzmuster soll nicht nur verstanden werden. Es soll gesprochen werden können. Eine Redewendung soll nicht nur auf einer Liste stehen. Sie soll im Meeting, im Telefonat, in der Präsentation erscheinen, wenn sie gebraucht wird.
Darum folgt auf die Aufnahme sofort die Aktivierung.
Der Teilnehmer spricht. Der Coach hört. Der Satz wird korrigiert. Die Situation wird wiederholt. Der Ausdruck wird präziser. Der Ton wird sicherer. Die Reaktion wird schneller.
Die Methode arbeitet also nicht mit bloßem Erklären. Sie führt Sprache durch drei entscheidende Schritte:
Aufnahme.
Aktivierung.
Anwendung.
Erst wird aufgenommen.
Dann wird gesprochen.
Dann wird in berufliche Situationen übertragen.
So entsteht aus Lernstoff berufliche Sprachfähigkeit.